Allgemeine Geschäftsbedingungen

Alexander Kelm, Stettiner Straße 48, 48147 Münster

E-Mail: hello@kelminvestment.com

§ 1 – Allgemeine Bestimmungen

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Buchung und die Teilnahme an Seminaren, Webinaren oder sonstigen Weiterbildungsveranstaltungen von Alexander Kelm (nachfolgend „Anbieter“). Abweichende AGB des Kunden erkennt der Anbieter  – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.

§ 2 – Leistungen

(1) Im Rahmen der Vertragserfüllung schuldet der Anbieter die Durchführung der gebuchten Veranstaltung. Inhalt, Dauer und Umfang der Veranstaltungen ergeben sich aus den Angeboten des Anbieters. Soweit nicht anders geregelt, werden alle Veranstaltungen in deutscher Sprache durchgeführt. Der Veranstaltungsort ergibt sich aus dem Angebot.

(2) Sollten die im Programm aufgeführten Referenten aus unvorhergesehenen Gründen verhindert sein, behält sich der Anbieter den Einsatz eines gleichwertigen Referenten vor, sofern dies für den Kunden zumutbar ist.

(3) Kindern unter 14 Jahren ist es nicht erlaubt, die jeweiligen Veranstaltungen zu besuchen. Jugendliche mit einem Alter zwischen 14 und 17 Jahren müssen mindestens von einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten während der gesamten Veranstaltung begleitet werden.

(4) Es gilt das gesetzliche Mängelgewährleistungsrecht.

§ 3 – Hinweise zum Vertragsschluss

(1) Die Angebote des Anbieters im Internet stellen eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden dar, die Dienstleistungen des Anbieters zu buchen. Die Buchung kann über die entsprechenden Buchungsmasken auf der Webseite oder – sofern dies angeboten wird – durch die Zusendung eines ausgefüllten Anmeldebogens an den Anbieter (via E-Mail oder Post) erfolgen.

(2) Wenn die Buchung der Leistungen über die Buchungsmasken auf der Webseite erfolgt, geben Sie durch das Absenden der Bestellung (Klick auf den einschlägigen Buchungs-Button) eine verbindliche Anmeldung zu der betreffenden Veranstaltung ab (Vertragsangebot). Der Anbieter kann die Annahme des Vertragsangebots (Vertragsschluss) innerhalb von fünf Tagen erklären, indem er eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (E-Mail) übermitteln, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist.

(3) Bei der Abgabe eines Angebots über die Online-Bestellformulare auf der Webseite wird der Vertragstext vom Anbieter gespeichert und dem Kunden zusammen mit der Auftragsbestätigung nebst den vorliegenden AGB in Textform (z. B. E-Mail oder Brief) zugeschickt.

(4) Vor verbindlicher Absendung der Buchung über die Online-Bestellformulare des Anbieters kann der Kunde seine Eingaben laufend über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren.

(5) Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.

(6) Anmeldungen werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

§ 4 – Preise, Zahlung und Verzug

(1) Die vom Anbieter angegebenen Preise gelten pro Teilnehmer und beinhalten grundsätzlich die Seminardurchführung und die Seminarunterlagen. An- und Abreise, sowie Unterkunft und Verpflegung sind, wenn nicht explizit im Angebot etwas Anderes gesagt wird, eigenständig zu buchen und zu bezahlen.

(2) Sofern keine abweichenden Zahlungsmodalitäten vereinbart werden, ist das Honorar mit Zugang der Auftragsbestätigung und der Rechnung, spätestens jedoch bis zum Beginn des ersten Seminartermins, fällig.

(3) Die Zahlung des Teilnehmers auf eine Rechnung ist sofort fällig. Der Teilnehmer wird darauf hingewiesen, dass er spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung in Verzug gerät.

(4) Entstehen für eine Rücklastschrift durch den Teilnehmer Gebühren, hat der Teilnehmer diese zu tragen, soweit er die Rücklastschrift zu vertreten hatte, sie also nicht berechtigt war.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, vor Durchführung des Kurses die Entrichtung der Kursgebühr durch den Teilnehmer zu überprüfen und sich gegebenenfalls einen Nachweis über die erfolgreiche Zahlung an den Anbieter vorlegen zu lassen. Sofern der Teilnehmer diesen Nachweis nicht erbringt, kann der Anbieter die Kursgebühr am Veranstaltungsort vom Teilnehmer in bar einfordern (eine eventuelle Doppelzahlung wird selbst verständlich erstattet) oder bei Nichtzahlung dem Teilnehmer die Teilnahme an dem Kurs verweigern.

§ 5 Widerruf

Verbraucher haben ein Widerrufsrecht, außer bei digitalen Inhalten. Hier hat der Teilnehmer anlässlich der Bestellung die sofortige Erbringung der Leistung durch den Anbieter gefordert und der Anbieter den Verbraucher auf das Erlöschen des Widerrufsrechts hingewiesen, so dass das nachfolgende Widerrufsrecht unmittelbar erloschen ist, sobald der Verbraucher die Leistung entgegen genommen hat (z.B. durch Einloggen oder Download). Die Erstattungsregelung für Dienstleistungen gilt insoweit nicht.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Name, Adresse, Email und Telefon) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

– An [Alexander Kelm. Kelm Investment Coaching, Stettiner Straße 48, 48147 Münster, Email: hello@kelminvestment.com]:

– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die digitalen Inhalte/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

– Bestellt am (*)/erhalten am (*)

– Name des/der Verbraucher(s)

– Anschrift des/der Verbraucher(s)

– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

– Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 5 Kursinhalt und -ort

(1) Die Abbildung und Beschreibung des Kurses und des Kursortes im Internet des Anbieters dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf des Kurses aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Kursinhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Kursinhaltes eintritt und die Änderung für den Teilnehmer zumutbar ist.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, den angekündigten Referenten/Referentin durch einen gleichermaßen qualifizierten Referenten/Referentin zu ersetzen, sofern dies wegen Verhinderung des Referenten/Referentin, aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen erforderlich sein sollte.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit des angekündigten Kurses zu ändern, sofern die Änderung dem Teilnehmer rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.

§ 6 Ausfall des Kurses

(1) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung des Kurses abzusagen, sofern bei ihm oder einem dritten, von dem Anbieter eingeschalteten Leistungserbringer, wie insbesondere dem Referenten/Referentin oder der Veranstaltungslokalität, eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden daran hindert, den Kurs zum vereinbarten Termin abzuhalten.

(2) Der Anbieter ist verpflichtet, eine eventuelle Absage dem Teilnehmer möglichst zeitnah mitzuteilen.

(3) Im Falle einer Absage nach Absatz 1 steht dem Teilnehmer ein Anspruch auf Schadensersatz nicht zu.

(4) Im Falle einer Absage wird der Anbieter dem Teilnehmer gegebenenfalls einen Ersatztermin anbieten. Kommt hierüber eine Einigung nicht zu Stande, wird der Anbieter dem Teilnehmer bereits gezahlte Kursentgelte erstatten.

​§ 7 Verhinderung des Teilnehmers

(1) Tritt der Teilnehmer von dem Kurs zurück oder verweigert aus anderem Grund die Teilnahme, hat der Teilnehmer die Kursgebühren abzüglich dessen zu entrichten, was der Anbieter an Aufwendungen durch die Nichtteilnahme erspart hat.

(2) Eine weitergehende Erstattung erhält der Teilnehmer, wenn der Kurs trotzdem vollständig ausgebucht wurde, sofern die Mitgliederzahl beschränkt war, oder der Teilnehmer die Voraussetzungen des Abs. 3 erfüllt. Dann wird der Anbieter dem Teilnehmer die bereits gezahlten Kursgebühren abzüglich der für den Teilnehmer angefallenen Kosten erstatten.

(3) Der Teilnehmer ist berechtigt, statt seiner einen Ersatzteilnehmer zu benennen. In diesem Fall wird eine Bearbeitungsgebühr von 20 € inkl. MwSt. durch den Anbieter erhoben, die vor Durchführung der Veranstaltung von dem Teilnehmer zu zahlen ist.

​§ 8 – Pflichten der Teilnehmer

(1) Werbemaßnahmen der Teilnehmer sind grundsätzlich während der gesamten Seminardauer untersagt.

(2) Die Teilnehmer dürfen während der Seminare keine Foto-, Video- oder Audioaufnahmen von den Seminarinhalten machen.

(3) Die Teilnehmer sind nicht berechtigt, die im Rahmen der Veranstaltungen ausgegebenen Unterlagen zu veröffentlichen oder zu verkaufen.

​§ 9 - Urheberrecht und gewerbliche Schutzrechte, Aufnahmen

(1) Sämtliche Veranstaltungsunterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte des Anbieters auf seiner Webseite, Vorträge, Präsentation, Skripten und sonstige Veranstaltungsunterlagen. Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben.

(2) Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von der Veranstaltung zu machen.

(3) Der Teilnehmer willigt ein, dass der Anbieter Bild-, Film- und/oder Tonaufnahmen von der Veranstaltung unter Wiedergabe des Teilnehmers herstellt und für Werbezwecke verwendet. Der Teilnehmer ist berechtigt, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen oder einzuschränken.

§ 10 - Ablauf der Veranstaltung/Ausschluss des Teilnehmers

(1) Der Anbieter hat in den Kurs-Räumlichkeiten das Hausrecht. Den Anweisungen von ihm oder seinen Mitarbeitern ist durch den Teilnehmer Folge zu leisten.

(2) Soweit nicht ein anderes angekündigt ist, ist das Mitbringen und der Verzehr eigener Speisen und Getränke in den Veranstaltungsräumen untersagt.

(3) Die Verwendung von technischen Geräten durch den Teilnehmer darf nicht in einer Weise erfolgen, dass andere Teilnehmer oder der Referent/ die Referentin gestört werden.

(4) Ergänzend gelten die Hausordnung der Veranstaltungsräumlichkeiten sowie gegebenenfalls weitere von dem Anbieter erlassene Vorschriften.

(5) Der Anbieter kann den Teilnehmer von der weiteren Teilnahme an der Veranstaltung ausschließen, wenn der Teilnehmer gegen die Verpflichtungen aus diesem Paragrafen schuldhaft verstößt. Bei groben Verstößen kann dies auch ohne vorherige Androhung erfolgen.

(6) Wird der Teilnehmer von dem Anbieter ausgeschlossen, so ist er verpflichtet, dem Anbieter den dadurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Insbesondere hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf ganze oder teilweise Erstattung der von ihm gezahlten Kursgebühren.

§ 11 – Haftung

(1) Der Anbieter haftet nicht für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten betreffen oder der Anbieter für die Erfüllung dieser Pflicht oder den durch die Pflichtverletzung nicht eingetretenen Erfolg eine Garantie übernommen hat. Dies gilt auch für entsprechende Handlungen der Erfüllungsgehilfen und Organe des Anbieters.

(2) Dieser Haftungsausschluss gilt nicht, soweit der Schaden in einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit besteht oder Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz betroffen sind.

(3) Der Anbieter verfügt über eine Veranstalterhaftpflichtversicherung. Soweit diese eintritt, gilt der Haftungsausschluss gemäß Abs. 1 dieses Paragrafen mit der Maßgabe, dass der Schadensersatzanspruch in jedem Einzelfall auf insgesamt maximal Euro ……….. beschränkt ist.

(4) Jede Haftung des Anbieters aus einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung oder einer grob fahrlässigen deliktischen Handlung ist auf den für den Anbieter vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(5) Dieser Paragraf gilt entsprechend für deliktische Handlung der Angestellten und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(6) Mitgebrachte Gegenstände befinden sich auf Gefahr des Teilnehmers in den Kursräumlichkeiten des Anbieters. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den Verlust, den Untergang oder die sonstige Beschädigung, es sei denn, dem Anbieter fällt grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last.

(7) Der Anbieter haftet nicht für Inhalte von externen Links auf der Webseite des Anbieters, insbesondere nicht für Werbeangaben des Anbieters der Kursräumlichkeiten und/oder der Referenten.

(8) Der Anbieter haftet bei online präsentierten Inhalten nur für die ordnungsgemäße Einspeisung der Daten in das Internet an seinem Zugangspunkt. Der Anbieter haftet nicht, sofern die ordnungsgemäß eingespeisten Daten nicht in ausreichender Qualität bei dem Teilnehmer ankommen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für die Empfangskonfiguration des Teilnehmers oder Fehler bei Netzbetreibern.

§ 12 - Datenschutz

(1) Der Anbieter erhebt Bestandsdaten (z.B. Name, Anschrift und Mail-Adresse, ggf. in Anspruch genommene Leistungen und alle anderen elektronisch oder zur Speicherung übermittelte Daten des Teilnehmers, die für die Durchführung des Vertrages erforderlich sind) soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses zwischen dem Anbieter und dem Kunden erforderlich sind.

Als die nach den datenschutzrechtlichen Bestimmungen verantwortliche Stelle erklärt der Anbieter, dass die Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Teilnehmers bei dem Anbieter in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzbestimmungen und übrigen gesetzlichen Regelungen nach Maßgabe der Datenschutzerklärung erfolgt.

Eine Weitergabe der Daten des Teilnehmers kann entweder

• für die Erfüllung eines Vertrages erforderlich und dann nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO erlaubt sein oder

• auf Grundlage des berechtigten Interesses der Auftragnehmerin an einer effektiven Leistungsgestaltung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erlaubt sein,

• von einer Einwilligung des Teilnehmers gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO gedeckt sein oder

• notwendig werden, wenn der Anbieter gem. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO von einem Staat oder einer Behörde rechtmäßig auf Herausgabe der Daten in Anspruch genommen wird.

Eine Weitergabe der personenbezogenen Daten des Teilnehmers an Dritte erfolgt ausschließlich an die im Rahmen der Vertragsabwicklung beteiligten Dienstleistungspartner, wie z.B. Subunternehmen, Hoster und sonstige Dritte. Soweit erforderlich, hat der Anbieter mit den Dritten Verträge geschlossen, die eine Verarbeitung der Daten im Auftrag des Anbieters vorsehen. Soweit Daten außerhalb der EU weitergegeben werden, ist für eine Gleichwertigkeit des Datenschutzes gesorgt, bei einer Weitergabe in die USA erfolgt diese nur an Unternehmen, die bei privacy shield registriert sind. In den Fällen der Weitergabe von personenbezogenen Daten des Teilnehmers an Dritte beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten auf das erforderliche Minimum.

(2) Der Teilnehmer kann von dem Anbieter jederzeit kostenfrei Auskunft über die von dem Anbieter über den Teilnehmer gespeicherten personenbezogenen Daten verlangen. Hierbei wird zur Verhinderung von Missbrauch eine Identifikation des Teilnehmers erforderlich.

Der Teilnehmer kann von dem Anbieter jederzeit Berichtigung unrichtiger Daten verlangen sowie eine Einschränkung ihrer Verarbeitung oder auch ihre Löschung. Der Anbieter wird die personenbezogenen Daten dann unverzüglich berichtigen, sperren oder gar löschen, sofern dem nicht gesetzliche Gründe entgegenstehen.

Der Teilnehmer kann von dem Anbieter die Übertragung der zu seiner Person gespeicherten Daten in maschinenlesbarer Form verlangen.

Soweit sich der Teilnehmer durch die Datenverarbeitung in seinen Rechten verletzt fühlt, kann er bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (hier finden Sie eine Liste der Behörden) eine Beschwerde einreichen.

Der Teilnehmer hat ferner das Recht, seine Einwilligung in die Speicherung seiner personenbezogenen Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft formlos zu widerrufen, z.B. durch E-Mail an den Anbieter, hierdurch wird die Rechtmäßigkeit der bisherigen Datenverarbeitung nicht berührt. Im Falle einer entsprechenden Mitteilung werden die zu der Person des Teilnehmers gespeicherten personenbezogenen Daten gelöscht, es sei denn, die betreffenden Daten werden im Rahmen des geschlossenen Vertragsverhältnisses noch benötigt oder gesetzliche Regelungen stehen einer Löschung entgegen. In diesem Fall tritt an die Stelle einer Löschung eine Sperrung der betreffenden personenbezogenen Daten.

(3) Die Daten des Teilnehmers bleiben grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie es der Zweck der jeweiligen Datenverarbeitung erfordert. Eine weitergehende Speicherung kommt vor allem in Betracht, wenn dies zur Rechtsverfolgung durch den Anbieter oder aus seinen sonstigen berechtigten Interessen noch erforderlich ist oder der Anbieter gesetzlich gehalten ist, die Daten des Teilnehmers noch aufzubewahren (z.B. im Rahmen steuerlicher Aufbewahrungsfristen, die grundsätzlich 6 oder gar 10 Jahre betragen).

§ 13 - Rahmenbedingungen der Workshops

Die Workshops stellen keine Anlageberatung dar. Strategien, die in der Vergangenheit funktioniert haben, müssen nicht in der Zukunft funktionieren. Investments in Aktien und Optionen sind mit hohem Risiko verbunden. Unternehmen können bankrottgehen. Investmententscheidungen sind vom Anleger alleine zu treffen, unter Berücksichtigung der individuellen Risikoklasse, der privaten und beruflichen Situation, Rücklagen, Wissensstand, Alter. Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Die Workshops beinhalten Webinare, die in der Regel wöchentlich durchgeführt werden, außer in Ferienzeiten von Kelm Investment Coaching.

Diese werden frühestmöglich bekannt gegeben.

Die Webinare werden von Alexander Kelm oder einem kompetenten Referenten von Kelm Investment Coaching gehalten. Auch externe Referenten können zum Einsatz kommen.

Der Support von Coaching erfolgt grundsätzlich per Email. Fragen werden nach bestem Gewissen per Email beantwortet, es gibt jedoch keine Garantie auf die Richtigkeit auf der Antwort.

Fragen können ebenfalls im Webinar beantwortet werden. Sollten die Fragen per Email und Webinar aus z.B. persönlichen Gründen nicht beantwortet werden können, kann Kelm Investment Coaching den Teilnehmer auch per Telefon kontaktieren, es besteht jedoch kein Anspruch des Teilnehmers auf telefonischen Support. Viele Fragestellungen werden in Videos und Erklärungen im Mitgliederbereich abgebildet, oder eben im Webinar. In den Ferienzeiten besteht kein Anspruch auf Support.

Aus außerordentlichen Gründen kann Kelm Investment Coaching einen Teilnehmer aus den Workshops ausschließen.

​§ 14 – Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Die zwischen uns und dem Kunden geschlossenen Verträge unterliegen dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit diese Rechtswahl nicht dazu führt, dass ein Verbraucher hierdurch zwingenden verbraucherschützenden Normen entzogen wird.

(2) Sofern der Kunde Kaufmann ist, oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, ist unser o. g. Sitz Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertrag. Ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.

§ 15 – Informationen zur Online-Streitbeilegung / Verbraucherschlichtung

Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr

Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet an einem Verbraucherstreitschlichtungsverfahren nach dem VSBG teilzunehmen.

Die E-Mail-Adresse des Anbieters finden Sie oben in der Überschrift.

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