Juni 22

Unternehmensanalyse – The Walt Disney Company „der weltgrößte Medienkonzern“

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Wird der weltgrößte Medienkonzern Walt Disney die Corona-Krise und die starken Gewinneinbrüche im Kinogeschäft sowie bei den Freizeitparks überstehen? Und ist das Unternehmen noch stets ein gutes Investment für Privatanleger? Meines Erachtens wird Walt Disney die anspruchsvolle Situation meistern und ist immer noch ein gutes Investment. Aber bitte, lesen Sie selbst!

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Unternehmensprofile – Wie die Walt Disney Company Geld verdient

Walt Disney ist ein weltweit führender Name in der Welt der Medien und der Unterhaltung. Gegründet von Walt Disney und seinem Bruder Roy, hat die Walt Disney Company seit ihren bescheidenen Anfängen als Zeichentrickstudio in den 1920er Jahren einen langen Weg zurückgelegt. Es war ein langer Weg für die Marke seit der Gründung von Alice Comedies bis zu ihrer heutigen herausragenden Position in der Unterhaltungsindustrie auf der ganzen Welt. Die Produkte und Dienstleistungen von Disney werden heute auf der ganzen Welt verkauft. Disney ist in mehr als 40 Ländern vertreten und schafft Erlebnisse, die von Menschen auf der ganzen Welt geschätzt werden. 

Walt Disney selbst war ein Pionier und Innovator, der mit seinen Mitarbeitern mehr als 950 Ehrungen aus der ganzen Welt erhielt, darunter 48 Academy Awards und 7 Emmys zu Lebzeiten des Gründers. Das Geschäft von Disney ist in vier Hauptsegmente unterteilt – Media Networks, Parks and Resorts, Studio Entertainment sowie Konsumgüter und interaktive Medien. Zusammen mit seinen Tochtergesellschaften ist Walt Disney ein weltweit diversifiziertes Unterhaltungsunternehmen. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2019 rund 69 Milliarden US-Dollar und der Reingewinn rund 11,5 Milliarden US-Dollar. Disney brachte außerdem den neuer Dienst Disney+ auf dem Markt. Bei Disney+ handelt sich es um einen Streaming-Dienst, der für ein schnelleres Wachstum sorgen soll. Heute ist das Unternehmen ein bekannter Name, der durch die Disney-Zeichentrickfilme und die einzigartigen touristischen Erfahrungen, die es geschaffen hat, weltweit bekannt geworden ist.

Das Geschäft von Disney ist in vier Hauptsegmente unterteilt, darunter Media Networks, Parks and Resorts, Studio Entertainment sowie Konsumgüter und interaktive Medien. Das Segment Media Networks von Disney umfasst eine breite Palette von Rundfunk-, Kabel-, Radio-, Verlags- und Digitalgeschäften, unterteilt in zwei Hauptbereichen, der Disney/ABC Television Group und ESPN Inc. Das zweite Geschäftssegment von Disney erweckt seine Charaktere, Geschichten und Franchise durch Parks und Resorts, Spielzeug, Apps, Bekleidung, Bücher und Geschäfte zum Leben. Das Studiounterhaltungssegment bringt qualitativ hochwertige Filme, Musik und Bühnenstücke zu den Verbrauchern auf der ganzen Welt. Disney hat seine internationale Präsenz auch durch sein Geschäftssegment Direct-to-Consumer beibehalten. In diesem Segment werden die Technologien, die Inhalte und die Vertriebsplattformen von Disney aufeinander abgestimmt, um den Disney-Kunden personalisierte Erlebnisse zu bieten. Von allen diese vier Geschäftssegmenten machen den größten Teil der Einnahmen von Disney aus.

(Quelle: Annual Report DIS https://thewaltdisneycompany.com/app/uploads/2020/01/2019-Annual-Report.pdf)

Das Geschäftsmodell der Walt Disney Company

Wenn Disney einen erfolgreichen Film auf den Markt bringt, profitiert das Unternehmen offensichtlich direkt von der Produktion. Disney ist besonders dafür bekannt, Franchise-Unternehmen um seine Filme herum aufzubauen, so dass eine erfolgreiche Produktion in der Regel mehrere Filme desselben Franchise-Unternehmens im Laufe der Zeit bedeutet. Das Unternehmen hat bereits seine neuen Star Wars-Filme für 2021 und darüber hinaus geplant.

Das Filmstudiogeschäft hat im Allgemeinen einen hohen Grad an operativer Hebelwirkung, was bedeutet, dass die Kosten tendenziell stabiler sind als die Einnahmen. Aus diesem Grund können Filmstudios massive Gewinne erzielen, wenn ein Film an den Kinokassen gut läuft, oder sie können riesige Verluste hinnehmen, wenn es nicht wie erwartet läuft. Disney ist unübertroffen in seiner Fähigkeit, die Wünsche der Kunden zu erfüllen und das Unternehmen erzielte im letzten Quartal eine Betriebsmarge von etwa 27% der Einnahmen im Studiosegment.

Noch besser ist, dass Disney Marken um seine Charaktere und sein geistiges Eigentum herum aufbaut und diese Marken über mehrere Plattformen gleichzeitig monetisiert. Ein erfolgreicher Film bedeutet zusätzliche Geschäftschancen für Disney in Bereichen wie Live-Shows, Spielzeug und Merchandising, Videospiele und Attraktionen in Unterhaltungsparks, um nur einige zu nennen.

Das Unternehmen hat die Größe seiner Konsumgütersparte in Bezug auf den Gewinn in den letzten vier Jahren verdoppelt, und dies hängt eindeutig mit Blockbuster-Filmen wie „Die Eiskönigin II“ und Produktionen aus „Marvel“ und „Star Wars" zusammen.

Disney hat in den letzten Jahren eine Reihe großer Übernahmen getätigt, darunter den Kauf von Pixar für 7,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006, von Marvel für 4,24 Milliarden US-Dollar im Jahr 2009 und von Lucasfilm und der Star Wars-Franchise für 4,05 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 sowie zuletzt die Übernahme großer Teile der 21st Century Fox für 71,3 Milliarden US-Dollar.

Laut CEO Robert Iger hat das Unternehmen seither 35 Filme veröffentlicht, und die durchschnittliche weltweite Kinokasse jedes dieser Filme liegt kaum unter 800 Millionen US-Dollar.

Disney hat die einzigartige Fähigkeit, von Akquisitionen zu profitieren. Das Unternehmen weiß, wie man geistige Werte in erfolgreiche Filme und Franchise-Angebote verwandelt und dann mit diesen Filmen in anderen Geschäftssegmenten zusätzliche Gewinne erwirtschaftet. Aufgrund dieser Dynamik ist ein Unternehmen wie Marvel als Teil des Disney-Imperiums wohl wertvoller als ein eigenständiges Unternehmen.

Zu guter Letzt nochmal einen kleinen Überblick über die Geschäftsbereich von Walt Disney:

Media Networks

Media Networks ist die Haupteinheit der Walt Disney Company, zu der die große Auswahl an Fernsehnetzwerken, Kabelkanälen, zugehörigen Produktions- und Vertriebsgesellschaften sowie eigene und betriebene Fernsehstationen in zwei Geschäftsbereichen - Walt Disney Television und ESPN - gehören.

Disney Parks, Experiences and Products

​Disney Parks, Experiences and Products ist die globale Drehscheibe, die die Geschichten, Charaktere und Franchises von Disney durch Themenparks und Resorts, Kreuzfahrt- und Urlaubserlebnisse sowie Verbraucherprodukte zum Leben erweckt - alles von Spielzeug über Kleidung und Bücher bis hin zu Videospielen.

Studio Entertainment

Seit über 90 Jahren bilden die Walt Disney Studios das Fundament, auf dem The Walt Disney Company aufgebaut wurde. Heute bringen die Studios hochwertige Filme, Musik und Bühnenstücke zu Kunden in der ganzen Welt.

​Direct-To-Consumer and International

Direct-to-Consumer and International (DTCI) besteht aus den internationalen Geschäftseinheiten des Unternehmens und verschiedenen Streaming-Diensten für den Direktversand an Endverbraucher. Direct-to-Consumer and International (DTCI) fasst Technologie, Medienverteilung und Werbevertrieb in einem einzigen Geschäftssegment zusammen, um Verbrauchern auf der ganzen Welt personalisierte Unterhaltungserlebnisse zu bieten.

(Quelle: The Walt Disney Company https://thewaltdisneycompany.com/)

Qualitative Analyse

Der weltgrößte Unterhaltungskonzern tut genau das was sein Name vermuten lässt. Der Fokus bei Disney liegt vor allem in den Bereichen des Media Networks, Disney Parks und Filmproduktion. Das Unternehmen erwirtschaftet in erster Linie Erträge durch seine Fernsehnetzwerke und durch die Filmproduktion. Hinzugekommen ist der neue Online-Streaming-Dienst Disney+, der Netflix, das Fürchten lehren soll.

Fundamentalanalyse - The Walt Disney Company

Abbildung 1 - Fundamentalanalyse - The Walt Disney Company

Konkurrenz

Disney sieht sich auf seinen verschiedenen Märkten einer Reihe von Konkurrenten gegenüber, wobei ViacomCBS, Charter Communications, Sony und Comcast die Hauptkonkurrenten sind. Diese Unternehmen konkurrieren mit den Produkten von Disney hauptsächlich über das Fernsehen, das Kabel und andere Medienmärkte wie DVD/Blue-ray, Videospiele und das Internet. Das Wachstum der Vertreiber von Multichannel-Videoprogrammnetzen und Kabelnetzen hat den Wettbewerbsdruck für Disney erhöht. Verträge werden an bestimmten Punkten dieser Märkte neu verhandelt, und die Zunahme des Wettbewerbs macht es für Disney zunehmend schwieriger, die Verträge zu so günstigen Bedingungen zu erneuern, wie es in der Vergangenheit der Fall war.

Disney konkurriert auch auf dem starken und lukrativen Sportmarkt. Mit dem Sportsender ESPN, der 24% seiner Gesamteinnahmen erwirtschaftet, ist das Unternehmen äußerst erfolgreich. Dies ist zum Teil auf die Popularität der Sportkanäle zurückzuführen, aber auch auf Programmbündelungspakete.

 Zu den Hauptkonkurrenten von Disney auf dem Themenparkmarkt gehören Six Flags Entertainment, Cedar Fair, Universal Studios und Comcast. Dieser Wettbewerb hat in letzter Zeit zugenommen, insbesondere, weil Universal von der Popularität der Harry-Potter-Bücher und -Filme profitiert. Universal Orlando hat in Orlando und Hollywood ein Land zum Thema Harry Potter eröffnet, was die Besucherzahlen in die Höhe getrieben hat.
Konkurrenten von The Walt Dsiney Company

Abbildung 2 - Konkurrenten von The Walt Dsiney Company

(Quelle: Statista https://www.statista.com/chart/12307/market-share-of-major-film-studios/)

Und dann gibt es da noch Netflix! Netflix, der Platzhirsch unter den Streaming-Plattformen. Nun will Disney hier Fuß fassen und Netflix den Platz an der Sonne streitig machen. Da mehr und mehr Menschen auf aller Welt, Filme zu Hause schauen bzw. das Kino mit nach Hause nehmen, steigt die Beliebtheit von Netflix. Genau hier will Disney wieder hin. An seine Kunden, die Disney-Filme bei der Konkurrenz Netflix schauen. Durch Disney+ soll sich alles ändern. Ob es so wird kann man noch nicht sagen, da der neue Disney-Streaming-Dienst im November 2019 gestartet ist. Ein Bonus bei dem Kampf könnte die Übernahme von 21th Century Fox durch Disney darstellen, da Disney dadurch die Rechte an die Simsons-Serien und Avatar erhalten hat. Auf jeden Fall wird es sicherlich nicht leicht für Disney an Netflix vorbei zu ziehen.

(Quelle: Handelsblatt https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/streamingdienste-disney-plus-will-netflix-konkurrenz-machen-und-enttaeuscht-die-nutzer/25217304.html?ticket=ST-1686412-cLqkkfbgg2W6NfphDaKi-ap3)

Kennzahlen

Das Unternehmen aus Kalifornien ist solide finanziert und kann auf eine Eigenkapitalquote von 48 % aufweisen. Das ist ein gutes Polster, gerade wenn man eine Krise überstehen muss. Der Reingewinn konnte in den letzten zehn Jahren kontinuierlich wachsen und die Net Margin beträgt im Jahre 2019 17 %. Dies war keine einmalige Sache, Disney konnte in den letzten 10 Jahren einen durchschnittlichen Prozentsatz von 16% erzielen. Diese Kennzahl weist daraufhin, dass es sich, um einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil handeln könnte. Des Weiteren konnte sich der Cashflow, trotz durch Übernahmen, positiv entwickeln. Ein Manko besteht durchaus, durch die Übernahme von 21th Century Fox wurde viel Kapital investiert, das sich irgendwann auch für das Unternehmen und deren Aktionäre auszahlen muss. Auffällig war, dass die Dividende nur leicht erhöht wurde und zwar nur um 4 Cent pro Aktie, was ein wenig mau ist. Aber Disney reinvestiert den Überschuss in zukunftsfähige Technologien und Prozesse. Damit auch in der Zukunft solide Erträge generiert werden können.

Kennzahlen - The Walt Disney Company

Abbildung 3 - Kennzahlen - The Walt Disney Company

Laut den Kennzahlen weist die Walt Disney Company vor, dass es sich um eine fair bewertete Aktie handelt. Es ist auf die Kennzahlen KGV, KBV, KCV und KUV zurück zu führen, da sie sich moderat geben und bei ihrem jeweiligen Richtwert liegen. Ein großer Pluspunkt für die Schnäppchenjäger unter uns ist natürlich der massive Kursrutsch an den Börsen. Der Aktienkurs der Walt Disney Company gab in den letzten drei Monaten um 21 Prozent nach. Es besteht durchaus die Option bei einem solchen Burggraben-Unternehmen zuzuschlagen, da in solchen Zeiten vor allem solide Unternehmen, diese Phasen überstehen können.

Zukünftige Pläne

Gemäß ihrem Jahresbericht 2019 konzentriert sich Walt Disney darauf, ihren neuen Online-Streaming-Dienst – Disney+ auf Kurs zu springen. Des Weiteren sollte weitere Blockbuster-Filme folgen sowie Themenparks eröffnet werden. Netflix und andere Online-Streaming-Anbieter wie auch Apple und Amazon sind eine starke Konkurrenz auf diesem Segment für Disney. Aber es ist ersichtlich, dass Disney schnell gemerkt hat, dass es wichtig ist, mit guten Content für den Kunden auch online parat zu sein. Disney wird viel Geld in die Hand nehmen, um auch hier ein Platzhirsch zu werden… eventuell zusammen mit Netflix im Boot?

(Quelle: The New York Times https://www.nytimes.com/2019/11/07/business/disney-stock-earnings.html)

Kauft Disney Netflix?

Die Möglichkeit das Disney an einer Übernahme von Netflix interessiert sein, wird schon seit 2 Jahren sehr stark diskutiert. Tatsächlich würde Netflix immer noch ins Beuteschema von Disney passen. Aber auch weiterhin gibt es keinerlei Bestätigung seitens Disney oder Netflix, und die Gerüchte könnten sich leicht als reine Spekulation herausstellen.

Auf der anderen Seite haben Disney und Netflix eine ganz besondere Beziehung. Zwar sind die beiden Unternehmen bis zu einem gewissen Grad Konkurrenten, aber sie sind auch Partner, wenn es um die Produktion und den Vertrieb von Inhalten geht, und genau in diesem Bereich besteht eine lukrative Beziehung zwischen den Beiden. Wenn Disney und Netflix sich zu einer definitiven Zusammenarbeit entschließen würden, könnten sie ein beispielloses Kraftpaket für Inhalte mit einer führenden Präsenz in wichtigen Wachstumsbereichen wie dem Online-Streaming aufbauen.

Die Integration eines wachstumsstarken Unternehmens Netflix in den Betrieb von Disney wäre eine beträchtliche Herausforderung, aber das Unternehmen kann auf eine felsenfeste Erfolgsgeschichte erfolgreicher Übernahmen im Laufe der Jahre zurückblicken. Außerdem ist es leicht einzusehen, wie Netflix und Disney beide profitieren könnten, wenn sie ihre Inhalte, Technologien, menschlichen Talente und finanziellen Ressourcen kombinieren würden.

Einer der Hauptrisikofaktoren, mit denen Disney konfrontiert ist, sind sinkende ESPN-Abonnements, da viele Verbraucher ihre Kabelrechnungen senken oder deutlich reduzieren und sich Online-Fernsehplattformen wie Netflix zuwenden. Vor diesem Hintergrund hätte eine Übernahme von Netflix für Disney auch erhebliche Vorteile in Bezug auf die Risikodiversifizierung.

Nichts davon bedeutet, dass eine Netflix-Übernahme von Disney stattfinden wird, aber es ist gut zu wissen, dass Disney eines der wenigen Unternehmen auf der Welt ist (neben Apple), dass über das Geld und die strategischen Ressourcen verfügt, um einen solchen Schritt erfolgreich durchzuführen.

Disney hat die außergewöhnliche Fähigkeit, geistiges Eigentum in erfolgreiche Filme zu verwandeln und dann zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten rund um diese Filme aufzubauen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Investoren in das Unternehmen, nicht nur was die organischen Wachstumschancen betrifft, sondern auch in Bezug auf die Fähigkeit des Unternehmens, das Wachstum durch Akquisitionen voranzutreiben.

Die wichtigsten Herausforderungen

Durch die aktuelle globale Situation durch die Corona-Pandemie steht Disney für noch nie dagewesenes Problem – Wochenlange geschlossene Freizeitparks und Kinos. Die unternehmenssparte Parks and Resorts büßt hohe Erträge ein, besonders in Asien, weil dort das Virus zum erstmal auftrat und sein Ursprung hat. Des Weiteren wurde Filmpremieren weit in die Sommerzeit oder in die zweite Jahreshälfte verschoben, wodurch weitere Einnahmen fehlen werden. Disney wird seinen Fokus auch mehr seinem neuen Streaming-Dienst widmen, um einige der verlorengegangenen Einnahmen aus dem Kino- und Freizeitparkgeschäft zurückzugewinnen. Besonders in einer solchen Zeit ist es sehr wichtig gut aufgestellt zu sein und über mehrere Einnahmequellen zu verfügen. Disney besitzt die Möglichkeiten und auch die Kapitalkraft diese Krise zu überstehen.

(Quelle: Der Aktionär https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/walt-disney-film-revolution-wegen-corona-20199449.html)

(Quelle: Stuttgarter Nachrichten https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nach-schliessung-wegen-coronavirus-so-sieht-der-menschenleere-disney-world-park-von-oben-aus.43d38b48-b944-4de9-a494-354fe8628c6f.html)

Fazit

Die Walt Disney Company ist ein sehr solide finanziertes und gut geführtes Unternehmen, welches durch seine Markenstärke einen Burggraben besitzt. Alles in allem erfüllt Disney viele Kriterien des Value Investing, aber ist für wahre Value Investoren, doch noch zu teuer. Wahrscheinlich würde es dort gerade in dieser Krise, weitaus andere Optionen geben. Leider gibt es eine starke Konkurrenz innerhalb des Marktes der Streamingdienste. Allein die beiden Platzhirsche Netflix und auch Amazon werden sich gegen Disney wehren, um an der Spitze bleiben zu können. Die aktuelle Lage in der Corona Krise wird für weitere Anspannung bei Disney sorgen, da auch Disney von den Einkünften aus dem Kinogeschäft sowie mit den Freizeitparks lebt. Zwar kommt der Großteil der Einnahmen aus der Sparte Media Networks, aber allein auf diesen sollte man sich nicht verlassen. Nichts desto trotz wird Disney durch seine Kapitalkraft und durch das gute Management behaupten können. Der Fokus sollte genau dort liegen sowie auf neue Technologien setzen. Schlussendlich, sobald die Corona Pandemie vorüber ist, werden auch die Menschen wieder die Kinos und Freizeitparks stürmen, da sie es nicht mehr ertragen können, in ihren eigen vier Wänden zu hocken. Und genau steht The Walt Disney Company mit ihren Attraktionen und Blockbuster da, um den Menschen eine beindruckende Unterhaltung zu bieten.

Fairer Wert: 115 US-Dollar – 130 US-Dollar                          

Aktueller Kurs (19.06.2020): 114,35 US-Dollar

Ich wünsche euch einen schönen Tag und viel Erfolg beim Investieren!

Euer freundlicher Value Investor aus Münster

Disclaimer

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Risikohinweis: Die analysierten Aktien unterliegen Kursschwankungen. Im Extremfall ist auch ein Totalverlust möglich.

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Bildquelle: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license. - Author: Coolcaesar


Tags

Aktien, Aktienanalyse, Stock Report, Unternehmensanalyse, Walt Disney


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